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Der neue Kampfrichter-Referent in Berlin

Man kann sich täuschen - muss aber nicht. Ich will mich nicht täuschen.


Am 11.04.2023 fand das erste Treffen mit unserem neuen Kampfrichter-Referenten Ken Corbie statt.

Wir haben meiner Meinung nach eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Am 30.03. wurde Ken Corbie auf der BKV-Mitgliederversammlung zum Kampfrichter-Referenten gewählt. Ken, der Mann mit dem irischen Namen, wurde in Meißen geboren und ist seit seinem 14. Lebensjahr im ortsansässigen Verein SeiWaKai Meißen im Karate aktiv.


In einem Alter, in dem sich viele zunächst von sportlichen Aktivitäten zurückziehen, hat es Ken besonders ergriffen. Er stürzte sich intensiv ins Training, vertiefte seine Karate-Kenntnisse und errang bald auf deutscher Ebene Wettkampferfolge. Sein beruflicher Werdegang ließ es dann leider nicht mehr zu, aktiv für die Wettkämpfe zu trainieren. Da die starke Bindung zu seinem Verein blieb, setzte er sich weiterhin als Kampfrichter für die Vereinsarbeit ein.


Mittlerweile ist Ken Bundeskampfrichter und besucht auf eigene Kosten internationale Turniere. Durch seine positive, internationale Stellung wurde Ken 2018 als Mitglied in die Europäische Kampfrichter-Kommission des Stilbereich Wado-Kai aufgenommen. Wettkämpfe zu schiedsen bedeutet für ihn ständiges Lernen und Weiterentwicklung in seiner Persönlichkeit und in seiner Fähigkeit als Kampfrichter.

Er kann sich glücklich schätzen, dass er seine Lebensgefährtin beim Karate kennenlernte und dass sie gemeinsam Kampfrichterreisen durch Europa unternehmen.


Inzwischen ist Ken beruflich in Berlin angekommen und ließ sich für eine Kandidatur zum Kampfrichter-Referenten gewinnen. Frisch im Amt, plant er eine Kampfrichterordnung zu verfassen und Kontakt zu den Berliner Kampfrichterkolleg:innen aufzubauen. Selbstverständlich möchte er bei den Kampfrichter-Lehrgängen für die DAN-Anwärter:innen auch die Begeisterung für die Kampfrichter:innentätigkeit wecken.


Gleichzeitig möchte Ken den Berliner Kampfrichter:innen die Möglichkeit bieten, in anderen Bundesländern Turniere zu unterstützen und ihre Weiterentwicklung zu fördern. Bei Berliner Wettkämpfen lassen sich immerhin Erfahrungen sammeln, zumal zukünftig mehr auf Nachwuchsturniere gesetzt werden soll. Ein Ziel von Ken Corbie ist auch, eine engere Zusammenarbeit der Vereine im Wettkampf- und Leistungssport zu fördern, um gemeinsam den Verband und die Erfolge der Sportler:innen zu steigern. Dies soll durch offene Kommunikation und konstruktiven Austausch erreicht werden. Dabei darf natürlich der Spaß und die Freude nicht fehlen.

Neben neuen Impulsen, die er in unser Kampfrichterwesen einbringen möchte, plant er auch, zusätzlichen Schwung in unseren gesamten Verband und den Leistungssport zu bringen. Einerseits hat er mit SeiWaKai Meißen einen starken Hintergrund (der Verein belegte im letzten Jahr Platz 1 in der DKV-Dojo-Wertung), andererseits verbreitet er auf seine ruhige Art und Weise eine ansteckende Energie, die dazu beitragen könnte, gemeinsam in der Zukunft neue Wege zu beschreiten.


Es scheint, als hätten wir in Berlin gute Chancen, uns gemeinsam mit dem Präsidiums-Referententeam und den erfahrenen, jungen, klugen und unternehmungslustigen Mitgliedern weiterzuentwickeln und neue Wege zu gehen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf die kommende Zeit mit dem Berliner Karate Verband.


Verf.: Brigitte Benjes





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