Dan-Prüfungen Shotokan: 8. DAN für Frank Asner und 6. Dan für Manja Lenk am 18.09.2026
Frank Asner und Manja Lenk bestehen die Shotokan-Dan-Prüfung zum 8. und 6. Dan in Kassel beim 10. Deutschen Shotokan Tag des DKV am 18.09.2026 vor einer hochrangigen Prüfungskommission. Herzlichen Glückwunsch zu diesen tollen Leistungen!

Manja Lenk und Frank Asner
Es gibt Menschen, die einen Verband über viele Jahre begleiten. Und es gibt Menschen, ohne die man sich diesen Verband kaum noch vorstellen kann. Frank Asner gehört zweifellos zu Letzteren.
Mit der Verleihung des 8. Dan erfährt ein Karateka eine besondere Würdigung, der seit Jahrzehnten nicht nur Verantwortung übernimmt, sondern den Berliner Karatesport mit Herzblut, Überzeugung und einer bemerkenswerten Selbstverständlichkeit mitgestaltet.
Bereits seit 1991 ist Frank als Stilrichtungsreferent Shotokan im Berliner Karate Verband tätig. Mehr als drei Jahrzehnte, in denen er unermüdlich daran gearbeitet hat, seine Stilrichtung weiterzuentwickeln, Menschen zusammenzubringen und den Shotokan-Karatesport in Berlin zu stärken. Dass die Berliner Shotokan-Szene heute auch über die Landesgrenzen hinaus in der gesamten Bundesrepublik Anerkennung genießt, ist nicht zuletzt seinem persönlichen Einsatz zu verdanken.
Ein besonderes Herzensprojekt ist dabei sein Shotokan Cup. Was Frank hier über viele Jahre aufgebaut und weiterentwickelt hat, zählt heute aufgrund seiner sportlichen und organisatorischen Qualität zu den festen Größen im Berliner Wettkampfkalender.
Doch Frank geht es nicht allein um Wettkämpfe oder sportliche Erfolge. Ihm liegt vor allem die Weitergabe des Karate am Herzen. Mit der Gründung des landesweiten Dan-Vorbereitungstrainings hat er einen Ort geschaffen, an dem regelmäßig Karateka unterschiedlichster Vereine zusammenkommen, gemeinsam trainieren, voneinander lernen und über Vereinsgrenzen hinweg zusammenwachsen. Seine zahlreichen Prüferlehrgänge und Dan-Prüfungen ergänzen dieses Engagement und zeigen, mit welcher Beständigkeit er sich für die Qualität und Weiterentwicklung seiner Stilrichtung einsetzt.
Wer Frank kennt, weiß aber auch: Sein Engagement endet nicht an der Tür des Dojos.
Seit vielen Jahren steht er dem Schiedsgericht des Berliner Karate Verbandes vor und ist mit seiner Erfahrung, seinem Fachwissen und seiner besonnenen Art ein wichtiger Ansprechpartner innerhalb des Verbandes.
Und wenn irgendwo Unterstützung gebraucht wird, ist Frank meist nicht weit.
Ob Verbandstag, Deutsche Meisterschaften in Berlin, German Open oder eine der vielen weiteren Veranstaltungen – es gibt wohl kaum einen größeren Termin, bei dem Frank nicht mit Rat und Tat zur Seite steht. Oft ist er noch da, wenn andere längst den Heimweg angetreten haben. Bis tief in die Abendstunden wird organisiert, unterstützt, nach Lösungen gesucht oder einfach dort angepackt, wo gerade Hilfe benötigt wird.
Dabei macht Frank um seine Person wenig Aufhebens. Für ihn scheint es selbstverständlich zu sein, Verantwortung zu übernehmen und für seinen Verband da zu sein. Gerade diese Haltung macht ihn so besonders.
Sein außergewöhnliches ehrenamtliches Wirken wurde bereits mehrfach gewürdigt. Er ist Träger der Ehrenplakette des Berliner Senats und erhielt im Jahr 2024 die Ehrennadel des Berliner Karate Verbandes in Platin.
Eine weitere besondere Gratulation gilt Manja Lenk, die mit der Verleihung des 6. Dan ebenfalls eine herausragende Anerkennung für ihren langjährigen Karate-Weg erhält.
Wie Frank Asner ist auch Manja Mitglied des Berliner Vereins Seimitsu e. V. und zusätzlich auch beim Hellersdorfer Athletik Club Berlin e.V. Ihre Leidenschaft für das Karate reicht jedoch weit über die Berliner Landesgrenzen hinaus. Als Präsidentin des Karate Dachverbandes des Landes Brandenburg e. V. übernimmt sie Verantwortung und setzt sich mit großem persönlichem Engagement für die Entwicklung und Förderung unseres Sports ein.
Wer eine solche Aufgabe übernimmt, weiß, dass Verbandsarbeit weit mehr bedeutet als die Teilnahme an Sitzungen oder die Organisation von Veranstaltungen. Sie erfordert Zeit, Überzeugung, Durchhaltevermögen und vor allem die Bereitschaft, sich immer wieder für andere einzusetzen.
Mit dem 6. Dan wird nicht nur Manjas sportlicher und persönlicher Karate-Weg gewürdigt, sondern auch ihre Verbundenheit mit dem Karate und ihr Einsatz für die Gemeinschaft.
Mit Frank Asner und Manja Lenk dürfen wir heute zwei Persönlichkeiten gratulieren, die auf unterschiedliche Weise zeigen, was unseren Sport ausmacht: Leidenschaft, Beständigkeit, Gemeinschaft und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Ein Verband lebt nicht allein von sportlichen Erfolgen, Titeln oder Medaillen. Er lebt vor allem von Menschen, die bereit sind, ihre Zeit, ihre Erfahrung und einen großen Teil ihres Herzens in den Sport zu investieren.
Lieber Frank, liebe Manja, danke für euren Einsatz, eure Leidenschaft und alles, was ihr für unsere Karatefamilie leistet. Herzlichen Glückwunsch zum 8. und 6. Dan!
Das Präsidium des Berliner Karate Verbandes e. V.
Herzlichen Dank an Frank Asner für die zur Verfügung gestellten Fotos.
Verfasser: Präsidium des Berliner Karate Verbandes e.V., Thomas Kasprzak



