Berliner Meisterschaften 2026 erstmals an zwei Tagen – Sport, Vielfalt und große Emotionen
- 1. März
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Zum ersten Mal in der Geschichte der Berliner Meisterschaften wurden die Wettkämpfe an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen und das mit großem Erfolg. Erstmals waren dabei alle Altersklassen vertreten. Von den jüngsten Nachwuchstalenten bis hin zu den erfahrensten Athletinnen und Athleten bot sich ein beeindruckendes Bild der Vielfalt unseres Sports.
An beiden Tagen verlief das gesamte Turnier harmonisch und in entspannter Atmosphäre. Gleichzeitig fehlte es nicht an Spannung: In zahlreichen Kategorien wurden packende Titelkämpfe ausgetragen, bei denen Technik, Wille und Teamgeist auf höchstem Niveau zu sehen waren.
Ein besonderes Highlight war die Öffnung für Brandenburg sowie die Integration der Para-Kategorie U16 und der Masters Ü75 im Mixed-Kata. Diese Wettbewerbe standen sinnbildlich für die Offenheit und Weiterentwicklung der Meisterschaften. Sie zeigten eindrucksvoll, dass Leistung und Leidenschaft keine Alters- oder Leistungsgrenzen kennen.
Ein persönlicher Höhepunkt vieler Zuschauer war die Kategorie „SV Demo Team“. Hier wurde deutlich, welches Potenzial und welche Ausdrucksstärke in dieser Disziplin stecken. Besonders hervorzuheben ist Klaus, der mit seiner Präsentation eindrucksvoll demonstrierte, was in dieser Kategorie möglich ist.
Während der gesamten Veranstaltung blickte man in zufriedene Gesichter auf und neben den Wettkampfflächen,. Das ist nicht selbstverständlich und spricht für die hervorragende Organisation sowie das respektvolle Miteinander aller Beteiligten.
Ein großer Dank gilt den mitwirkenden Vereinen, die Tischbesetzungen stellten und tatkräftig beim Auf- und Abbau unterstützten. Ebenso verdient das Sportdata-Team von Nippon besondere Anerkennung: Der Zeitplan war so präzise und reibungslos wie selten zuvor.
Auch optisch setzten die Meisterschaften Maßstäbe: Die Medaillen waren beeindruckend groß - nur die Pokale übertrafen sie noch.
Im Medaillenspiegel sicherte sich Banzai mit 12 Goldmedaillen souverän den ersten Platz. Für die große Überraschung des Wochenendes sorgte jedoch Nippon: Mit starken Leistungen, insbesondere im Kata-Bereich, erkämpfte sich der Verein einen hervorragenden zweiten Platz. Rang drei ging an den KC Wedding, der ebenfalls mit konstanten Ergebnissen überzeugte.
Nach der offiziellen Eröffnung durch Präsidentin Kathrin wurden zudem die drei erfolgreichsten Dojos geehrt. In der Reihenfolge Banzai, Nippon und BTSC standen sie ganz oben im Dojo-Ranking. Dieses berechnet sich aus den Platzierungen, die die Vereine bei allen Deutschen Meisterschaften des vergangenen Jahres erzielt haben.
Ein besonderer Dank geht an die vielen Vereine, die im Nachgang ein so positives Feedback gegeben haben. So viel Lob und Anerkennung für eine Berliner Meisterschaft hat es in dieser Form selten gegeben. Das motiviert und spornt an.
Mit großer Vorfreude richtet sich der Blick nun auf 2027 wenn es wieder heißt: Berliner Meisterschaften.
Verfasser: Boris Mahn




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