Es gibt in fast allen Berliner Karatevereinen Menschen mit einer Behinderung, die jedoch das „normale“ Trainingsprogramm absolvieren können. Das ist auch die beste Lösung: Integration.
Denn eine Sehschwäche, ein Hörgerät oder eine sonstige körperliche Beeinträchtigung bedeuten nicht, dass Karate nicht praktiziert werden kann. Der ohne Handikap lernt beim Training die Rücksichtnahme, der mit Handikap versucht die Herausforderungen mit Hilfe seiner Trainingspartner individuell zu bewältigen. Viele Jukuren (ältere Karatekas) wissen, dass sie im Alter sowieso ihr Karate an ihre körperlichen Einschränkungen anpassen müssen. Deswegen gibt es auch keine erfasste Zahl von Menschen mit Behinderung im Berliner Karate Verband.
Es gibt zur Zeit eine einzige spezialisierte Gruppe, die Rollstuhlkarate betreibt, sie trainieren unter Michael Thiemer vom 1. Zehlendorfer Karateverein (03371/405648 immer Sa.) oder Vereine, die Selbstverteidigung für Menschen mit Behinderung anbieten, wie der FC Lotus Berlin.
Letztes Jahr in Erfurt gab es bei der DM auch die 1. Meisterschaft für Menschen mit Behinderung, bei der 11 Athleten antraten. Alle Katas (Kumite gibt es in diesem Bereich nicht) sind anzusehen unter:
http://www.rolandstrehlke.de/DM08_alle.wmv
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