Man konnte bei den Berlin Open kürzlich wieder einmal sehen, was Dominanz bedeutet: Kaum hatte der Hallensprecher den Beginn der Kumite-Wettkämpfe angekündigt, sah man nur noch Schwarz-Rot. Und dann am Ende, bei den Siegerehrungen, das gleiche Bild: Ganz oben Schwarz-Rot, also die Vereinsfarben des SC Banzai Berlin e.V. Seine eben nicht nur in Berlin äußerst erfolgreiche Jahresbilanz brachte dem Verein nun auch in der Jahreswertung des Deutschen Karate-Verbandes einen herausragenden 3. Platz ein, gleich hinter Bushido Waltershausen und Judokan Frankfurt. Herzlichen Glückwunsch!
Auch wenn er das wegen seiner unglaublichen Bescheidenheit jetzt wieder nicht gerne lesen wird: Verantwortlich für diesen Erfolg ist Vereinsleiter und Meistertrainer Veysel Bugur. Mit nie nachlassendem Fleiß, mit einer an Sturheit grenzenden Hartnäckigkeit und einem unglaublichen Talent im Entdecken und Fördern von immer neuen Nachwuchsathletinnen und Athleten hat er seinen Verein und seine Schülerinnen und Schüler zu diesen Leistungen motiviert. Und wer das Dojo des SC Banzai am Kottbusser Damm schon einmal besucht hat, weiß in was für einer freundlichen und familiären Atmosphäre dort trainiert wird.
Sollte der SC Banzai weiterhin so erfolgreich sein – und was spräche dagegen? – stellt sich nur eine Frage: Wann wird es in diesem Dojo einfach keinen Platz mehr geben für neue Pokale? Vielleicht sollte dort mal über die Anschaffung neuer Regale nachgedacht werden …
Gerald Wagner, Pressereferent BKV |