Keine Verständigung mit dem Berliner Senat

Beim Gespräch mit den Vertretern des Senats für Inneres und Sport unter der Leitung des Sportstaatssekretärs Herrn Dzembritzki wurden unsere Positionen zur Wiederaufnahme des regulären Sportbetriebs durch den LSB-Präsidenten Herrn Härtel, Herrn Finger  - LSB Vizepräsident und Präsident des Berliner Ruderverbandes und mit BKV-Präsidentin Kathrin Brachwitz als Vorsitzende der Präsidentenversammlung des LSB dargelegt. Eine Verständigung mit dem Senat konnte leider nicht erreicht werden.

Mit Herrn Fuchs war der Coronabeauftragte des LSB mit vor Ort und hat auf die  Probleme der Berliner Vereine und Verbände mit den unterschiedlichen Auslegungen und Auflagen der Berliner Sportämter und deren Umsetzung hingewiesen.

Der Senat beruft sich auf die Infektionsschutzverordnung - gültig seit 27.6.2020 bis voraussichtlich 24.10.20 - und geht nicht von der Abstandsregel von 1,50 m ab -  anders als im Land Brandenburg.

Es wird derzeit ein Hygienekonzept der Senatsverwaltung für Inneres und Sport (unter Mitwirkung des Senates für Gesundheit) erstellt, dass als Grundlage für den gesamten Sportbetrieb dienen soll d.h. auch für Sportveranstaltungen / Turnier etc.

Unsere Argumentationen wie Kontaktbeschränkungen im Sport des Kinder- und Jugendbereiches aufzuheben -ähnlich wie im Schul- und Kitabetrieb- wurden mit dem Verweis Bildungsauftrag  - Freizeitsport durch den Senat abgelehnt. Fazit  des Gesprächs - keine Verständigung!

Kathrin Brachwitz, Präsidentin des BKV