Silberne Lorbeeren für Berliner Kata-Team

DM_Team_Berlin.jpgDeutscher Vizemeister U14 – so darf sich jetzt das Berliner "Team Tokon" nennen. Drei Berliner Jungs aus verschiedenen Vereinen haben diesen Erfolg gemeinsam erkämpft und beweisen damit den guten Zusammenhalt im Berliner Landesverband.

28. September, Bielefeld, Seidensticker-Halle, die Uhr zeigte schon 20:20: Nach erfolgreich gemeisterter Vorrunde als Poolsieger und langen 12 Stunden seit Beginn des Einzelwettbewerbs treten die drei Tokon-Jungs zum Finalkampf auf die Tatami. Matti Schmidt, Kylian Arayedh (beide Dokan) und Philipp Relogio Stauber (BTSC) haben sich über Monate an vielen Wochenend-Vor- und Nachmittagen auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet. In stillen Momenten galten die Träume der Jungs dabei schon mal einer Medaille bei der Deutschen Meisterschaft. Diesen Traum hatten sie sich mit dem Einzug ins Finale bereits mehr als erfüllt. 

Im Finale zeigten sie eine gelungene Kankusho mit einer dazugehörigen Bunkai. Nach der abschließenden Verbeugung gingen die gespannten Augen in Richtung der Kampfrichter. Wie würden sie die Kata bewerten? Die Antwort war die Gesamtpunktzahl 35,7. Damit hatten sie gut vorgelegt. Nach ihnen trat der Finalgegner aus Rheinland-Pfalz auf die Tatami. Die drei Bundeskader-Athleten vom SKV Speyer zeigten die Kata Gankaku. Nach einer ebenfalls gelungenen Darbietung zogen die Kampfrichter ihre Punktetafeln: Insgesamt 36,0 Punkte. Das war eine enge Kiste zugunsten von Speyer.

Gegen 21:30 Uhr war es dann soweit, die Jungs erhielten bei der Siegerehrung ihre Silbermedaillen samt Urkunden. Sie haben es nun schwarz auf weiß: Sie haben nicht nur eine Medaille errungen, sie sind sogar Deutscher Vizemeister.
Herzlichen Glückwunsch!

Das Team Tokon existiert seit Beginn des Jahres 2018. Bislang stehen zwei Berliner und zwei Brandenburger Landestitel auf der Erfolgsliste. Hinzu kommen Siege bei der Berlin Open und der Harzmeisterschaft sowie Podiumsplätze beim Arawaza-Cup und dem German Kata Cup.

Volker Schmidt