LSB: Vereine für Kinderschutz sensibilisieren

Kinder.jpg„Hinschauen, nicht wegsehen” und „Null-Toleranz” – unter diese Slogans stellt der Landessportbund Berlin seit vielen Jahren seine Initiativen zum Kinderschutz. Schon 2005 hatte die Sportjugend Berlin erste Leitlinien zu diesem Thema verabschiedet. Anfang 2010 formulierte der LSB seine Kinderschutzerklärung. Vereine und Verbände wurden aufgefordert, per Unterschrift als Selbstverpflichtung beizutreten. Die Erklärung sowie die Vereine und Verbände, die schon unterschrieben haben, und weitere Informationen stehen auf www.kinderschutz-im-sport-berlin.de. Der BKV unterstützt den LSB in dieser Initiative.

Die Homepage informiert über Fakten und die Gesetzeslage, bietet umfangreiche Info-Materialien zum Download an und informiert über Schulungstermine für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter/ -innen im Sport. Zu finden sind auch die Kontaktdaten der LSB-Kinderschutzbeauftragten Meral Molkenthin und weitere Notdienst-Telefonnummern.

„Der LSB ist auf gutem Weg. Aber Kinderschutz und Prävention im Erwachsenenbereich ist ein immerwährendes Thema, das nie erledigt ist”, sagt Kirstin Ulrich, LSB-Vizepräsidentin für Frauen und Gleichstellung und zugleich Beauftragte für die Prävention sexualisierter Gewalt und für den Kinderschutz. Sie hat deshalb den Runden Tisch „Prävention sexualisierter Gewalt” ins Leben gerufen: „Es geht um Konzepte zum Schutz von Kindern und Erwachsenen jeden Geschlechts mit und ohne Beeinträchtigungen.”

An der Auftaktsitzung im Haus des Sports nahmen Vertreter/-innen von Verbänden und Vereinen sowie des Senats teil. Gemeinsam wollen sie noch mehr Öffentlichkeit für das Thema erreichen, noch mehr Vereine dafür sensibilisieren und sie dabei unterstützen, Gefährdungspotenziale zu erkennen und im Verdachtsfall vorbereitet zu sein. A.B.

Der Text stammt vom LSB und ist auf der Hoempage des LSB veröffentlicht.