Franz Piber verstorben

Franz.jpgDer BKV trauert um einen Freund. Mit Franz Piber ist ein großer Karateka verstorben. Der Berliner Karate Verband verliert mit ihm einen tollen Sportler, der in verschiedenen Funktionen für uns tätig war. Unsere tiefe Anteilnahme gilt seiner Familie.

Es war bei einem Friseurbesuch, als Franz zum erstenmal von seiner Herzerkrankung erfuhr. Nur knapp war er da dem Tod entgangen. Er ging dann nicht mehr zum Friseur und ließ die Haare wachsen. Seitdem wusste Franz, dass sein Herz kein verlässlicher Partner war.

Er arrangierte sich mit der Krankheit und lebte sein Leben weiter mit allem, was ihm wichtig war. Er führte seine Firma, spielte Gitarre und natürlich machte er Karate. Ihm verdanken wir auch die Gründung des Karate-Vereins „Yama“ in Schöneberg. Unterstützt wurde er in den letzten Jahren im Beruf und im Verein durch seinen Sohn Julian. Das freute ihn sehr, wenn es ihn auch nicht zu euphorischen Bekundungen hinriss. Das war eher nicht seine Art.

Auch als Franz im letzten Jahr ein Kunstherz eingesetzt werden musste, wurde dieser schwere Eingriff in sein Leben nicht zum beherrschenden Faktor. Beim Rotwein in der „Reso“ fanden sich immer viele andere Themen zum Schwatzen. Am 20. Februar bei den Berlin Open werden die meisten von uns Franz zum letzten Mal getroffen haben. Er begleitete das Turnier wieder als Kampfrichter.

Am Samstag ist er dann eben doch plötzlich und unerwartet viel zu früh im Alter von 60 Jahren gestorben. Das ist noch unbegreiflich und sehr traurig.

Brigitte Benjes

Franz wurde am 31.März 2016 in Schöneberg beigesetzt.