Schulsport und Sound-Karate

Ansprechpartner

BKV-Referent für Schulsport und Soundkarate
Wilson Sturm (5. Dan)
Imbrosweg 40
12109 Berlin

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Telefon: 030/76703467
Wilson.Sturm@t-online.de

 

Was ist Karate im Schulsport?

Das Konzept "Schulsport - Sound-Karate" eignet sich in ganz besonderer Weise für die Umsetzung an öffentlichen Schulen in allen 16 Bundesländern. Es wurde vom italienischen Karateverband adaptiert und auf Grundlage und im Einklang mit den gültigen Lehrplänen und dem nach wie vor bundesweit gültigen Verbot von „Sportarten mit gefährlichen Schlagtechniken“ im Schulsport konzipiert.

• Die Sound-Karate-Konzeption stellt erstmalig ein durchgängiges Karateprojekt dar, das alle Kinder zwischen der 1. Klasse der Primarstufe, bzw. einem Alter von ca. 6 Jahren, und der 13. Klasse der Sekundarstufe II, bzw. einem Alter von ca. 19 Jahren, erfasst.

• Die Inhalte der Konzeption sind ausdrücklich nicht auf die Ausbildung von Spezialisten ausgerichtet. Durch ihren multimedialen Ansatz soll eine breite Ausbildung der sportlichen Grundlagen (motorische, athletische, ...) ermöglicht werden.

• Der gezielte strukturierte Einsatz von verschiedenen Medien im Unterricht hilft das Training abwechslungsreich und motivierend zu gestalten. Bei dieser multi-medialen Schulung stellt der Einsatz aktueller Popmusik einen besonders motivierenden Schwerpunkt dar.

• Durch den Einsatz von Bällen bei der Technikschulung und bei Partnerübungen wird der letzte Rest eines ohnehin schon minimalen Verletzungsrisikos eliminiert.

• Die Inhalte sind wegen ihrer besonderen bewegungserzieherischen Relevanz für den schulischen Sportunterricht genauso gut geeignet wie wegen ihrer sozialerzieherischen Wirkung.

• Die Struktur der Konzeption mit der Zuordnung ihrer Elemente zu den Klassenstufen

 

Karate-Do und Sound-Karate im Schulsport: Gemeinsamkeiten und Unterschiede

Gemeinsamkeiten:
• Zeremoniell, Etikette, Kleidung (Karate-Gi)
• „Grundschule“: Vermittlung der Karatetechniken
• Motorische und athletische Ausbildung
• Sozialerzieherische Wirkung
• Gewaltpräventive und –therapeutische Wirkung
• Aggressionsverminderung durch Aggressionskontrolle
 
Unterschiede:

Karate-Do im Schulsport:

  • Isoliertes Üben der Grundschule (Kihon)
  • Eindimensionales Üben mit dem Nebeneffekt der
  • Partnerübungen mit realem Partner
  • Weitestgehend ohne Medieneinsatz (Musik)
  • Kollison mit KMK-Beschluss
  • Die Spezialisierung (=> Karatetechnik) ist das wichtigste Ziel


Sound-Karate im Schulsport:

  • Üben der Grundschule an Bällen und mit Musik
  • Multidimensionales, weil multimediales Üben mit der Verbesserung der Motorik
  • Ziel der Verbesserung der Motorik
  • Partnerübungen an aufgehängten Bällen ( = Partner)
  • Popmusik im 4/4-Takt
  • Üben von Grundschultechniken
  • kaum Einsatz sonstiger Geräte „Viererblöcken“, viele Kleingeräte, Bälle
  • Keine Kollision mit KMK-Beschluss (Zulassung in diversen „Gefährliche Schlagtechniken“) Bundesländern, z.B. Baden-Württemberg)
  • Die Spezialisierung (=> Karatetechnik) ist lediglich das Mittel, niemals das Ziel

 

Karate an Berliner Schulen

Die Mercator-Grundschule in Lichterfelde-Süd bietet eine Sound-Karate-AG an. An der Hedwig-Dohm-Oberschule (Moabit) und der Sekundarschule Graefestraße (Kreuzberg)
macht Roland Krome eine Karate AG.

 

Links

Link Sound-karate und Schulen beim DKV

DKV-Informationen zum Sound-Karate für Trainer

DKV-Informationen zu Karate als Schulsport